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Videokonferenz »» Leitfaden für Profis »» Vorbereitung für Unified Communications

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Vorbereitung für Unified Communications

ENTWICKELT FÜR INTEROPERABILITÄT UND INTEGRATION 

Stellen Sie sich vor, wie viel produktiver Sie und Ihr Team arbeiten könnten, wenn Sie bei der gemeinsamen Projektarbeit direkt aus einer Instant Messaging Sitzung in eine Videokonferenz via IP überwechseln könnten. Schalten Sie einen Lieferanten über sein 3G Mobiltelefon zu und stellen Sie die Sitzung anschließend als Videostream über das Internet für all diejenigen zur Verfügung, die sich nicht live zuschalten konnten. Zusammengefasst heißt das „Unified Communications“. Damit ist die Integration verschiedener Kommunikationstools in ein einziges System gemeint, die eine nahtlose Zusammenarbeit ermöglicht. Dabei erfolgt eine Kombination von Anwendungen und Services wie z.B. Video, Telefonie, Terminplanung, Instant Messaging, Presence und Web Collaboration, mit jeder Art von Kommunikationsgeräten und Netzwerken. Das sorgt für eine konstante Verbindung von überall zu jeder Zeit. Indem Sie Ihr bestehendes Sprach- und Datenkommunikationssystem um Videofunktionalität erweitern, entfällt für Sie die Notwendigkeit mehrfacher Anwenderoberflächen, doppelter Netzwerkinfrastruktur und separater Managementsysteme. Dies führt zu steigender Effizienz und Produktivität der Endanwender, die nahtlos von einem Kommunikationsgerät zum anderen überwechseln können.

Netzwerkplanung 

Was bedeutet Unified Communications für Ihre IT-Spezialisten, die Videokonferenzsysteme betreuen? Konkret bedeutet es, Netzwerke aufzubauen, die in der Lage  sind, die unterschiedlichen Arten von Kommunikationssystemen, -endgeräten und -anwendungen zu unterstützen und deren Integrationsfähigkeit sicherzustellen. Um innerhalb einer Umgebung der Unified Communications die bestmögliche Anwenderwahrnehmung sicherzustellen, müssen Sie ausreichend Bandbreite bereitstellen. Unzureichende Bandbreitenkapazität, Engpässe bei der Verarbeitung oder ein ungeeignetes Netzwerkdesign können die Performance geschäftskritischer Anwendungen beeinträchtigen und die Akzeptanz von Video und anderen Kommunikationstools negativ beeinflussen. Im Vorfeld der Planung Ihres Videokonferenzsystems kann es daher sinnvoll sein, eine Netzwerkbewertung durchzuführen. Wenn Sie zu Beginn Ihres Videoprojektes eine langfristige Einschätzung Ihrer Netzwerkanforderungen vornehmen, so sind Sie besser auf zusätzliches Verkehrsaufkommen und Integrationsbedarf vorbereitet. 

Benötigen Sie eine Telekommunikationsstrategie?

  • Manche Unternehmen begrenzen die verfügbare Bandbreite auf die Mitarbeiterebene oder eine konkrete Videoanwendung.
  • Sobald Video für wichtige Meetings oder Entscheidungsträger benötigt wird, sollte die höchstmögliche Bandbreite zur Verfügung stehen.
  • Berücksichtigen Sie bei der Bandbreitenzuweisung die Faktoren Kosten und Verfügbarkeit.

Sofern Sie sich zur Einführung einer Telekommunikationsstrategie entscheiden, sollten Sie diese an Ihre Videoanwender kommunizieren. Regeln zur Bandbreitennutzung können innerhalb Ihrer Videoinfrastruktur eingerichtet werden. Natürlich ist es ratsam zu messen und Berichte zu erstellen, wie gut oder schlecht Ihre Bandbreitenzuweisung in der Praxis umgesetzt wird. Diese Aufgabe kann auch durch ein Cisco (Cisco (Cisco (Tandberg)) Management System übernommen werden.

 

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