Einbinden von zusätzlichem Equipment
Wachstumsbedarf erkennen
Nachdem Ihr Videokonferenzsystem nun in Betrieb ist, werden Sie feststellen, dass seine Nutzungsintensität ebenso wie Beliebtheit schnell zunehmen. Dafür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Viele Unternehmen beginnen zunächst mit einigen wenigen Endpunkten an strategisch wichtigen Standorten. Nach einiger Zeit stellen Sie jedoch fest, dass diese Räume ständig ausgebucht sind. Dann fällt einigen Abteilungsleitern ein, dass sie lieber eigene Videogeräte haben möchten, anstatt die Konferenzräume mit anderen zu teilen. Mehr und mehr Mitarbeiter schalten sich hinzu.
Multisite-Funktionalität ist für viele Unternehmen ausreichend, deckt aber nicht die Anforderungen eines schnell wachsenden Videoprogramms. Falls bei Ihnen regelmäßig mehr als 10 Video-Endpunkte in Betrieb sind, sollten Sie über eine Multipoint Control Unit (MCU) nachdenken, die die Zuschaltung mehrerer Nutzer an eine einzige Video Bridge ermöglicht. MCUs sind skalierbar, abhängig davon, wie viel Teilnehmer einem einzelnen Anruf zugeschaltet werden sollen und wie viele Gruppenanrufe Sie gleichzeitig durchführen möchten.
Falls bei Ihnen zusätzlich noch viele Mitarbeiter Instant Messaging, Microsoft Outlook oder IBM Lotus Notes nutzen, dann werden Ihre Videonutzer höchstwahrscheinlich ein integriertes, Ad-Hoc Videomodell wünschen. Wie bei anderen Kommunikationssystemen auch, wächst die Videonutzung, wenn man mehr Menschen anrufen kann. Um die Videonutzung zu potenzieren, können Sie mit Hilfe bestimmter Programme Ihre Kunden und Lieferanten für Videotechnik begeistern. Sie könnten ebenso ganze Abteilungen ermuntern, ihre externen Kontakte zu fragen, ob Sie über Videoeinrichtungen verfügen. Falls ja, und falls man davon ausgeht, regelmäßig Anrufe zu tätigen, so richten Sie eine Firewall Traversal-Lösung ein, um die Sicherheit zu gewährleisten und sie im Netzwerk zu registrieren.
Die Cisco (Cisco (Cisco (Tandberg)) Management Suite hilft Ihnen bei der Analyse der Nutzung der Videosysteme in Ihrem Unternehmen. Folgende Informationen werden bereitgestellt:
- Wie viele Videoanrufe werden durchgeführt?
- Wie lange dauert etwa ein durchschnittlicher Anruf?
- Wie viele Anrufe sind geplant, und nicht spontan?
- Nimmt die Nutzung der Videotechnik zu?
- Welche mit Video ausgerüsteten Räume sind ständig in Benutzung?
- Welche Abteilungen nutzen die Videotechnik am meisten?
- Wo kann Videonutzung an den Schreibtisch verlegt werden?
Erst mit der Erkenntnis, wie – und wie oft – in Ihrem Unternehmen Video eingesetzt wird, können Sie sicherstellen, dass Ihre Lösung mit den Anforderungen des Unternehmens Schritt hält.
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