Unified Communication und Integration in Unified Communication-Infrastrukturen
Ende 2010 werden 25% der Mitarbeiter in Teams arbeiten, die sich über mehrere Standorte erstrecken. Die Herausforderungen von morgen sind Distance Leadership, Teamentwicklung und Teamsteuerung sowie der laute Ruf nach einer effizienten Kommunikationslösung. Nur so können Unternehmen weitere Effizienzgewinne erzeugen: Alles Potential wird konzernweit nicht redundant vorgehalten, sondern bei Bedarf "dazu geschaltet". Unternehmen bemerken, dass die klassischen Arten der Kommunikation und der Zusammenarbeit im Zuge der stetigen Zunahme der Arbeitsteilung nicht länger geeignet sind. Zur Zeit wird versucht, durch weitere Erhöhung von Verfügbarkeitszeiten (Blackberry, Push-Mail etc.) zusätzliche Gewinne zu erzielen. Schon heute stößt dies an Grenzen. In wenigen Jahren geht es den Zeitzonen an den Kragen. Was in der internationalen Finanzbranche schon längst erfolgt ist, wird weitere Unternehmen erfassen: Das Unternehmen wird 24 Stunden arbeiten. Wenn in einer Zeitzone die Arbeit beendet ist, übernimmt die Zweite. Das erfordert ganz neue Methoden und Instrumente der Zusammenarbeit. Videokonferenzen zwingen Menschen zur strukturierteren Arbeit, überbrücken Distanzen, erlauben neue Szenarien der Kommunikation.
Hochqualitatives Video - visual communication in High Definition - ist das Konzentrat und das Rückgrat, welches in der Zukunft die Basis für Zusammenarbeit bildet.
Unified Communication (UC) ist seit einiger Zeit immer mehr in aller Munde.
Was ist Unified Communication?
Unified Communication fasst verschiedene Kommunikationsdienste im direkten Arbeitsfeld von Team-Mitgliedern in einem Client zusammen. Ergänzt wird dies durch gemeinsame Infrastrukturdienste für diese Tools. Herausragendes Merkmal ist dabei ein Präsenzdienst, der über die Erreichbarkeit anderer Kommunikationspartner informiert. UC soll dafür sorgen, dass Dienste in einem Unternehmen umfassend und einheitlich benutzt werden. In den Verantwortungsbereich von UC fallen im Prinzip alle synchronen Dienste - dazu gehören alle Dienste, die Video einsetzen. Ein UC-Client hat folgende Aufgaben: Planung und Koordination von Meetings (Ankündigungs- und Bestätigungsfunktion des Kalenderprogramms, Aufbau, Steuerung und Abbau der video-basierten Meetings, Bereitstellung weiterer Informationen und Funktionalität während der Videokonferenz, Aufruf des Konferenz-Management-Moduls.
Die bekanntesten Anbieter von UC Software-Suites sind Microsoft mit dem Microsoft Office Communication Server (MS OCS) und Cisco mit seinen Unified Produktgruppen. Weiterhin zu nennen wären Lösungen von IBM, Siemens, Avaya und Alcatel-Lucent.
Eine Hauptaufgabe heute ist das Integrieren von HD Videokonferenz Endgeräten und HD Videokonferenz Infrastruktur in bestehende UC-Lösungen. Prinzipiell bedient man sich hier des SIP-Registrars der vorhandenen UC-Lösungen (wie MS OCS R2 oder Disco) bzw. des SIP-Trunkings und registriert die Videokonferenz Endpunkte (LifeSize, Tandberg, Polycom) und die dazugehörige Infrastruktur (wie z.B. HD MCUs - HD Video-Brücken und Gateways) am SIP-Registrar, z.B. des OCS. Die Videokonferenz Endpunkte und die Infrastruktur müssen durch ihre Firmware dies unterstützen. Ab diesem Zeitpunkt erscheinen die Endpunkte und MCUs in der Buddylist der UC-Umgebung und können von den dortigen Software-Clients aus angerufen werden.
Grundsätzlich können alle Systeme von LifeSize, Tandberg und Polycom in eine UC-Umgebung von z.B. MS und Cisco integriert werden. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen konkrete Informationen zur Verfügung wie dies gelöst wird.






